Nicht immer harmlos

Nicht immer harmlos

Nicht immer harmlos

Aus einer wiederkehrenden Bronchitis können Lungenerkrankungen entstehen

Bei Husten sollte man die empfindliche Bronchialschleimhaut vor wiederkehrenden Entzündungen schützen. - Foto: djd/G. Pohl-Boskamp/thx

(djd). Akute und chronische Erkrankungen der Atemwege gehören zu den großen Volkskrankheiten. Etwa dreimal pro Jahr erkälten sich Erwachsenen im Durchschnitt. Klingen die typischen Symptome wie Husten, Halsweh und Schnupfen innerhalb weniger Tage wieder ab, gilt die Erkältung als banal. Doch nicht immer verläuft ein grippaler Infekt – wie eine Erkältung auch genannt wird – harmlos. Heilt die Entzündung in den Bronchien nicht ab oder kehrt immer wieder, kann das Geschehen chronisch werden. Da die Funktion der Lunge als Sauerstofflieferant lebenswichtig ist, gelten chronische Leiden im Bereich der Atmungsorgane als besonders gefährlich. Wer anhaltenden Husten auf die leichte Schulter nimmt und nicht konsequent behandelt, riskiert seine Gesundheit.

Schleim lösen, Entzündung hemmen

Durch den dauerhaften Husten sind oft die natürlichen Schutz- und Selbstreinigungsfunktionen der Schleimhäute in den Bronchien gestört. Jetzt ist es besonders wichtig, den zähen Schleim zu lösen und die Entzündungskaskade zu unterbrechen. Nur wenn die Entzündung gehemmt und die Bronchien vom Sekret befreit werden, kann einer zunehmenden Schädigung der Bronchialstruktur vorgebeugt werden. „GeloMyrtol forte“ beispielsweise, ein Spezialdestillat ätherischer Öle, unterstützt die Schleimlösung in den Atemwegen besonders effektiv. Das zähe Sekret wird verflüssigt und kann leichter abgehustet werden. Das Destillat aus Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöl wirkt schleimlösend und auswurffördernd, antibakteriell, antientzündlich und bekämpft zusätzlich freie Radikale. Wichtige Tipps rund um das Thema Atemwege gibt es zudem beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Handeln, bevor die Bronchialschleimhaut zerstört ist

Schreitet eine Zerstörung der Bronchialschleimhaut fort, verkrampfen die Bronchien immer häufiger. Beim Ausatmen bleiben ein Restvolumen in der Lunge zurück, die Lunge ist dauerhaft überbläht, die Atemfunktion stark eingeschränkt. Aus der chronischen Bronchitis kann sich dann eine chronisch-obstruktive Bronchitis (COPD) entwickeln. „Aus jeder chronischen Bronchitis kann eine gefährliche COPD entstehen“, weiß Dr. Jutta Beier, Lungenfachärztin am Institut für Atemwegsforschung in Wiesbaden. Die Symptome sind Husten mit Auswurf, Atemnot – vor allem bei Belastung – pfeifende Geräusche und Schmerzen beim Atmen.

Fakten in Kürze

Schleimhäute vor dem Austrocknen bewahren

Nicht nur bei körperlicher Anstrengung verliert der Mensch durch Schwitzen Flüssigkeit, sondern auch im Schlaf – etwa einen halben Liter pro Nacht. Laut Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten Erwachsene mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit pro Tag trinken. Trockene Raumluft kann die Schleimhaut der Atemwege zusätzlich austrocknen und anfälliger für Erkältung und andere Atemwegserkrankungen machen. Daher ist es ratsam, vor dem Schlafengehen zu lüften und eventuell Luftbefeuchter in der Wohnung aufzustellen.

 
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