Richtig radeln bei Arthrose

Richtig radeln bei Arthrose

Richtig radeln bei Arthrose

Radfahren ist gerade bei Knieproblemen die optimale Bewegungsform

Bewegung an der frischen Luft: Radfahren macht Spaß und ist ideal für Menschen mit Gelenkverschleiß. - Foto: djd/Sanofi

(djd). Die Freiluftsaison steht vor der Tür – idealer Zeitpunkt, um vom Sofa hochzukommen und sich mehr zu bewegen. Gerade für Arthrose-Patienten ist regelmäßiges Training eine Therapiegrundlage. Besonders geeignet ist Fahrradfahren. Die Bewegungsabläufe stärken die Haltemuskulatur, regen die Produktion von Gelenkflüssigkeit an und wirken somit mobilisierend. Und das ohne allzu große Kraftanstrengung und ohne dass die Kniegelenke wie etwa beim Jogging zusätzlich belastet werden. Bevor man sich jedoch in den Sattel schwingt, gibt es einiges zu beachten.

Schmerzfrei sein

Zunächst ist es wichtig, möglichst schmerzfrei zu sein. Darum sollte man diesbezüglich mit seinem Arzt über eine wirkungsvolle und gut verträgliche Therapie sprechen, so dass der Sport Freude macht. Außer kurzzeitig Schmerzen mit entsprechenden Tabletten zu behandeln, ist hier auch ein nachhaltiger Ansatz wie die Behandlung mit hochmolekularer vernetzter Hyaluronsäure (zum Beispiel Synvisc-One) möglich. Sie entspricht der körpereigenen Gelenkflüssigkeit bestmöglich und wirkt so besonders schmerzlindernd und langanhaltend. Das Präparat wird per Einmalinjektion direkt ins Gelenk gespritzt.

Weiterhin gilt es, das Fahrrad richtig einzustellen. Der Sattel sollte so hoch sein, dass man mit gestrecktem Bein die unten stehenden Pedale mit der Ferse erreicht. Die ideale Auflagefläche des Fußes ist zwischen Ballen und Mittelfuß. Den Lenker justiert man am besten höher als den Sattel, da eine aufrechte Haltung am wenigsten belastet.

Die Gangschaltung zählt

Optimal ist ein Rad mit möglichst vielen Gängen – so kann man die Kraftanstrengung immer der Streckenbeschaffenheit anpassen. Stärkere Steigungen möglichst meiden und bevorzugt niedrige Gänge mit höherer Trittfrequenz wählen. Für Vielfahrer kann auch ein Elektrorad sinnvoll sein. Wer unter Arthrose in den Händen und Fingern leidet, ist mit einer Gangschaltung gut bedient, die per Drehung des Griffs zu betätigen ist. Alternativ geht auch eine Tretlagerschaltung, die aber nicht ganz billig ist. So steht dem Radelvergnügen nichts mehr im Weg. Welche Sportarten darüber hinaus bei Gelenkbeschwerden noch ratsam sind, viele Behandlungstipps und aktuelle Informationen gibt es im Arthrose-Newsletter „fit & mobil“, der unter http://www.fit-und-mobil.info kostenlos bestellt werden kann.

Fakten in Kürze

Was ist Hyaluronsäure?

(djd). Hyaluronsäure ist Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit, die als Puffer- und Gleitmittel zwischen den Knorpeln dient. Hyaluron-Injektionen können daher arthrosegeschädigte Gelenke entlasten. Studien belegen, dass Hyaluronsäure mit hohem Molekulargewicht die besten Effekte erzielt. Zudem kann sie die Produktion eigener Gelenkschmiere anregen. Die Therapie ist geeignet für Patienten mit Arthrose von Knie, Hüfte, Schulter oder Sprunggelenk. Wie genau die Behandlung abläuft und vieles mehr verrät das Arthrose-Infopaket, das auf http://www.synvisc.de/infopaket gratis zu bestellen ist.

 

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