Schluss mit dem Stress

Schluss mit dem Stress

Schluss mit dem Stress

Psychische Erkrankungen als Grund für Fehlzeiten erstmals an dritter Stelle

Laut BKK Bundesverband steigt die Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Erkrankungen bei den Männern an. - Foto: djd/Neurexan/thx

(djd). Schon am Sonntagabend kreisen bei vielen Berufstätigen die Gedanken um die kommende Arbeitswoche. Hoher Termindruck, ein strenger Vorgesetzter oder andauernde Überstunden – es gibt viele Faktoren, die den Arbeitsplatz zur Stressfalle werden lassen können. Laut Krankenstandstatistik des BKK Bundesverbands 2012 stehen bei den häufigsten Krankheitsarten zum ersten Mal psychische Erkrankungen mit 13,2 Prozent aller Krankentage an dritter Stelle, noch vor Verletzungen mit 13 Prozent. Vor allem immer mehr Männer sind wegen psychischer Erkrankungen arbeitsunfähig. Der Prozentsatz stieg in 2011 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent an – bei den Frauen um 18 Prozent. Bei Männern wird eine Überlastung in der Regel erst relativ spät erkannt. Als das „starke“ Geschlecht neigen sie dazu, Druck zu verdrängen und ihn mit Genussmitteln wie Alkohol oder Nikotin zu kompensieren, anstatt sich ihren Problemen zu stellen und Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Phasen der Ruhe schaffen

Erste Anzeichen einer Überlastung können Schweißausbrüche, Nervosität, Unkonzentriertheit, Erschöpfung, Magenprobleme oder Schlafstörungen sein. Um gravierenden Befindlichkeitsstörungen vorzubeugen, empfehlen Mediziner, bereits im Anfangsstadium den Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung anzustreben. Neben dem beruflichen Alltag und den anderen Verpflichtungen gilt es, Phasen der Ruhe und der Erholung zu finden. Nur so können sich die aufgebrauchten Energiereserven wieder füllen. Regelmäßige bewusste Pausen, Ausgleichssport, tiefes Atmen oder das Spazierengehen an der frischen Luft können bereits den Druck lindern. Zu mehr Ausgeglichenheit kann auch ein natürliches Arzneimittel wie Neurexan (Apotheke) führen. Die fein aufeinander abgestimmten Wirkstoffe aus der Passionsblume, Hafer, Kaffeesamen und dem Zinksalz der Baldriansäure können rasch die innere Unruhe lindern, zur Entspannung beitragen und für mehr Nervenstärke sorgen. Unter http://www.entspannung-und-beruhigung.de finden Interessierte mehr Informationen rund um das Thema Alltagsstress. Die kostenlose Stress-Helpline unter 0800-142842 bietet an jedem Donnerstag von 17 bis 19 Uhr Betroffenen die Möglichkeit sich von Medizinern zu ihrer individuellen Stresssituation beraten zu lassen und so Lösungswege zu finden.

Überlastung bekämpfen

Um der Hektik am Arbeitsplatz vorzubeugen, kann es schon helfen, morgens eine Viertelstunde früher ins Büro zu kommen und die anfallenden Tätigkeiten nach Priorität einzuteilen. Die wesentlichen oder die unangenehmen Dinge sollten nicht auf die lange Bank geschoben, sondern zuerst erledigt werden. Auch im Büro gilt: Ordnung spart Zeit. Arbeiten, bei denen hohe Konzentration erforderlich ist, sollte man abwechselnd mit Routinetätigkeiten kombinieren, damit keine frühzeitige Ermüdung auftritt. Als besonders belastend wird die stetige Informationsüberflutung empfunden. Auch der Druck, nach Feierabend ständig per E-Mail oder Handy erreichbar sein zu müssen, lässt viele Berufstätige selbst nach Dienstschluss nicht abschalten. Hier hilft nur, den Rechner gar nicht erst hochzufahren und das Handy ab einer bestimmten Uhrzeit auszuschalten.

Fakten in Kürze

Multitasking als Stressfalle

Der Begriff kommt aus dem Computerbereich und beschreibt die Fähigkeit eines Betriebssystems, mehrere Aufgaben praktisch gleichzeitig auszuführen. Wenn Menschen nach dem Prinzip des Multitaskings Aufgaben erledigen, dann verlangt dies eine hohe Konzentrationsfähigkeit. Bei täglichen Routinetätigkeiten wie Kochen oder Abspülen können die Gedanken mühelos schweifen und auch mal mehrere Dinge nebeneinander erledigt werden. Im Berufsleben verursacht dieser Prozess nach aktuellen Erkenntnissen unnötigen Stress und erhöht die Fehlerquote.

 

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