Schnarchen – die gefährliche Geräuschkulisse

Schnarchen – die gefährliche Geräuschkulisse

Schnarchen – die gefährliche Geräuschkulisse

Nächtliche Atemaussetzer schaden der Gesundheit

Hinter nächtlichen Schnarchepisoden kann sich eine ernstzunehmende Krankheit verbergen: das sogenannte Schlafapnoe-Syndrom. - Foto: djd/SCHNARCHER TV/pixelio.de.

(djd). Über das Schnarchen wird gerne gewitzelt – dabei sind die nächtlichen Geräusche weder für die Betroffenen noch für ihre Mitschläfer besonders lustig. Oft kommt weder der Bettnachbar noch der Schnarcher selbst zur Ruhe, nicht selten landen beide in getrennten Schlafzimmern. Doch wer sich immer wieder anhören muss, dass er besonders penetrant oder unregelmäßig schnarcht, morgens wie gerädert aufwacht und tagsüber oft müde und unkonzentriert ist, sollte sich sicherheitshalber ärztlich untersuchen lassen. Denn hinter diesen Symptomen kann sich eine ernstzunehmende Krankheit verbergen: das sogenannte Schlafapnoe-Syndrom. Bleibt es unbehandelt, können durch die nächtlichen Atemaussetzer schwerwiegende Folgeerkrankungen auftreten: Der Sauerstoffmangel im Blut erhöht das Risiko für Herzerkrankungen, Altersdiabetes oder einen morgendlichen Schlaganfall erheblich. Zudem leiden Schlafapnoe-Patienten unter bleierner Müdigkeit und können in schweren Fällen sogar mitten im Tagesgeschehen einschlafen, was die Gefahr von Unfällen, etwa im Straßenverkehr oder am Arbeitsplatz, drastisch erhöhen kann.

Blockierte Atemwege durch schlaffe Muskeln

Beim gesunden Schlaf hält die Muskulatur an Zunge, Rachen und Gaumen die Atemwege offen. Wenn diese zu sehr erschlaffen, werden die Atemwege verengt oder gar blockiert, bis hin zum Atemstillstand. Im Extremfall kann dieser bis zu drei Minuten dauern. Erst durch jeweils erneute alarmierende Weckreaktionen des Körpers setzt die Atmung wieder ein. Da sich die Pulsfrequenz dabei stark erhöht, werden die verschiedenen Schlafphasen, insbesondere der Tiefschlaf, gestört und die Erholungsfunktion behindert. Zur Behandlung des Schlafapnoe-Syndroms gibt es vielfältige Therapieansätze. Bei leichtem Schnarchen kann die Entfernung der Nasenpolypen, eine Begradigung der Nasenscheidewand oder eine Gaumenoperation lindernd wirken. Bei einem leichtgradigen Schlafapnoe-Syndrom können Zahnschienen helfen.

Auf geräuscharme Weise schnarchfrei

Oft werden jedoch die besten Erfolge zur Linderung der Beschwerden mit sogenannten CPAP-Atemtherapiegeräten (CPAP = Continuous Positive Airway Pressure) erzielt. Diese Druckatmungsgeneratoren führen den Patienten nachts mittels einer Maske, die über die Nase gelegt und mit Kopfbändern fixiert wird, Luft mit einem leichten Überdruck von fünf bis 20 Millibar zu. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Atemwege zusammenfallen, und der Rachenraum bleibt offen für den Luftstrom. Wendet der Patient das CPAP-Atemtherapiegerät konsequent jede Nacht an, kann er wieder ungestört und erholsam durchschlafen, das störende Schnarchen bleibt komplett aus. Ältere Modelle dieser Geräte hatten eine hohe Geräuschentwicklung, die die Patienten störte. Sowohl die Generatoren als auch deren Steuerung und Zubehör wurden im Lauf der Jahre entsprechend verbessert. Laut Falko Menzel, Vertriebsleiter der FLO Medizintechnik GmbH, sind etwa die neuen FLO FS-Geräte inzwischen die leisesten und druckstabilsten auf dem Markt.

Rechtzeitig behandeln und die Gesundheit erhalten

Laut Statistik leiden circa 1,2 Millionen Menschen in Deutschland am Schlafapnoe-Syndrom. Ab dem mittleren Lebensalter sind Frauen gleichermaßen von der Krankheit betroffen wie Männer, vorher etwa halb so häufig. Besonders gefährdet sind Menschen mit Übergewicht und einem großen Halsumfang sowie Personen, die Schlafapnoe-Fälle in der nahen Verwandtschaft haben. Oft bleibt die Symptomatik über Jahre hinweg unerkannt und unbehandelt, dabei sind die Anzeichen für die Krankheit sogar für Laien erkennbar. „Im Gegensatz zum primären, harmlosen Schnarchen ist bei Schlafapnoe das Schnarchen sehr laut und unregelmäßig“, erklärt Dr. med. Holger Hein, Facharzt für innere Medizin in Reinbek bei Hamburg. „Hinzu kommen Atmungspausen, Phasen zu flacher Atmung oder Phasen mit hoher Atmungsanstrengung“, so der Schlafspezialist. Je früher eine Schlafapnoe erkannt und therapiert wird, desto besser sind die Aussichten, die mit der Erkrankung verbundenen Beschwerden zu bessern oder zu beseitigen.

Fakten in Kürze

Hausstauballergiker atmen auf

(djd). FLO Medizintechnik bietet als einziger Hersteller einen allergikertauglichen HEPA-Luftfilter an, der nach DIN EN 1822 zertifiziert ist. Damit ist das FLOxPAP das einzige im Beatmungsbereich eingesetzte Gerät, welches lungengängigen Feinstaub abscheidet. Jedes Exemplar wird vor der Auslieferung an einem einzigartigen Lungenmodell getestet, bevor es der Patient anwendet. In einem unabhängigen Vergleichstest der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg schnitt der FLOxPAP Druckatmungsgenerator als Gruppenbester ab. Testergebnisse gibt es unter http://www.respiratorcheck.de im Internet.

 

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