Verspannung als ständiger Begleiter

Verspannung als ständiger Begleiter

Verspannung als ständiger Begleiter

Den Schmerzkreislauf durchbrechen und nachts zur Ruhe kommen

Wer viel am Schreibtisch arbeitet, hat häufig unter Verspannungen zu leiden. - Foto: djd/Trancolong/Corbis

(djd). Schmerzende Schulterblätter, ein verspanntes Kreuz, Ziehen im Steiß – Rückenschmerzen sind weitverbreitet. Doch wenn das „Reißen“ immer wiederkehrt und zum ständigen Begleiter wird, sollte man handeln. Die Ursache für einen chronischen Verlauf liegt in der Natur der menschlichen Nervenzellen: Auf ständige Schmerzsignale reagieren diese mit der Zeit extrem empfindlich. Auch niedrige Impulse erzeugen so eine „überschäumende“ Antwort, das allgemeine Schmerzempfinden steigt. Oft spielt auch die Seele eine große Rolle. Psychische Belastungen wie Stress in der Arbeit und das Gefühl von Überforderung lassen nach und nach die Muskeln verkrampfen. Sprichwörter wie „Die Angst sitzt im Nacken“ oder „Jeder hat sein Päckchen zu tragen“ verdeutlichen diesen Mechanismus.

Sport statt Bett

Frühere Therapieansätze wie verordnete Bettruhe gelten heute als überholt. Stattdessen setzt man auf Bewegung, um die verspannte Muskulatur zu lockern. Erste Tipps für einen bewegten Alltag ohne Rückenschmerzen und eine Rückenschule-App zum Herunterladen aus dem Internet gibt es unter http://www.special-rueckenschmerz.de. Viele Patienten kommen aber kaum noch zum erholsamen Schlaf. Der Schmerz raubt ihnen die Ruhe, durch die darauf folgende Tagesmüdigkeit nehmen sie die Schmerzen verstärkt wahr. „Je ausgeprägter die Schlafstörung, umso niedriger die zentrale und periphere Schmerzunterdrückung“, erklärt Dr. Johannes Horlemann, Schmerztherapeut aus Kevelaer und Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie den unseligen Zusammenhang.

Entspannen und Tiefschlafphasen fördern

Eine gute Option ist seiner Meinung nach der Wirkstoff Flupirtin. Der Wirkstoff sei kein Schlafmedikament, fördere aber den Anteil der tiefen Schlafphasen und sorge somit für eine verstärkte Erholung während des Schlafes, so der Mediziner. „Die Hauptwirkungen sind einerseits die Normalisierung des erhöhten Muskeltonus und andererseits der antichronifizierende Effekt der Substanz. Sie erfüllt also mehrere zentrale Bedingungen der Schmerzmedizin und hat damit eine Alleinstellung.“

Fakten in Kürze

Schlechte Haltung verspannt

(djd). Weil die meisten Berufstätigen vorwiegend sitzen oder stehen, werden bestimmte Muskelgruppen ungleichmäßig beansprucht. Daher sollten „Schreibtischtäter“ mindestens einmal pro Stunde aufstehen, sich strecken und umhergehen. Wer lange stehen muss, sollte sich in der Pause setzen oder legen können. Einseitige Belastungen, etwa durch Umhängetaschen oder das Tragen schwerer Gegenstände, können Verspannungen verstärken. Es lohnt sich, ein Gefühl für die eigene Körperhaltung zu entwickeln und sich mehrmals täglich bewusst gerade aufzurichten.

 

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