„Zucker“ ist gefährlich für die Augen

„Zucker“ ist gefährlich für die Augen

„Zucker“ ist gefährlich für die Augen

Volkskrankheit Diabetes kann zu schweren Netzhautveränderungen führen

Moderne Lupen erleichtern Menschen mit Sehschwäche den Alltag. - Foto: djd/Low Vision Kreis

(djd). Fünf Prozent der Deutschen leiden Schätzungen zufolge an Diabetes mellitus. Zwar bekommen die meisten Betroffenen die Krankheit gut in den Griff, dennoch sind etwa 25 bis 35 Prozent der Diabetiker von der sogenannten diabetischen Retinopathie betroffen, die zur Erblindung führen kann. Diese Erkrankung schädigt die Netzhaut, die im Auge das zentrale Organ für die Umwandlung von Lichtreizen in Nervenimpulse ist. Im Rahmen einer Diabetes-Erkrankung können Arteriosklerose, Bluthochdruck sowie arterielle oder venöse Gefäßverschlüsse zu einer Schädigung der Netzhaut führen – zur sogenannten diabetischen Retino- beziehungsweise Makulopathie.

Spezielle Lupen können unterstützen

Das Tückische an diesen Augenkrankheiten ist, dass die Diabetiker sie wegen des beschwerdefreien Verlaufs im Anfangsstadium häufig gar nicht bemerken. Auf die Retinopathie zum Beispiel weisen oft erst die Sehstörungen im fortgeschrittenen Stadium hin. In vielen Fällen sind Gegenstände dann nur noch verschwommen zu sehen. Auf http://www.low-vision-kreis.de findet man Fachleute aus ganz Deutschland, die in der jeweiligen Situation geeignete Hilfsmittel empfehlen.

So wird die Makulopathie beispielsweise von einer starken Lichtempfindlichkeit begleitet. Deshalb empfehlen Experten spezielle Kantenfilterbrillen. Diese Brillen können die Blendwirkungen des UV-Lichts ausgleichen. Auch Lupen – von der einfachen Einschlaglupe über Modelle mit LED-Beleuchtung bis zu elektronischen Lupen – können bei eingeschränkter Sehkraft unterstützen. Letztere vergrößern bis zu zwölffach, können wie ein Fotoapparat Standbilder aufnehmen und verfügen zudem über verschiedene Farbdarstellungen.

Sogar eine vollständige Erblindung ist möglich

Kommt es zu Einblutungen in das Innere des Auges, also in den Glaskörper, sehen die erkrankten Diabetiker den sogenannten „Rußregen“, das sind kleine schwarze Punkte. Der Verlust der Sehkraft ist in den meisten Fällen ein schleichender Prozess. Bei einer Ablösung der Netzhaut oder größeren Blutungen kann sich die Krankheit auch sehr plötzlich bemerkbar machen. Die Ablösung macht sich ebenfalls durch „Rußregen“, aber auch durch „Lichtblitze“ bemerkbar. Ist der Teil der Netzhaut betroffen, auf dem sich die Makula befindet, entsteht der Eindruck, man sehe einen dunklen Vorhang. Dieser Prozess kann schlimmstenfalls eine vollständige Erblindung zur Folge haben.

Fakten in Kürze

Diabetes gefährdet das Augenlicht

(djd). Sowohl der Typ-1- als auch der Typ-2-Diabetes kann zu gefährlichen Veränderungen der Netzhaut führen und das Augenlicht gefährden. Zunächst ist die Funktion der Netzhaut nur in kleinen Inselarealen gestört. Schreitet die Krankheit fort, können diese Inseln zu großen zusammenhängenden Gebieten zusammenwachsen. Das macht Aufklärung und Früherkennung zu wichtigen Bestandteilen der Betreuung von Zuckerkranken: Lautet die Diagnose Diabetes, dann sollten die Betroffenen immer auch den Augenarzt aufsuchen.

 

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