Frauen schlafen schlechter als Männer

Frauen schlafen schlechter als Männer

Frauen schlafen schlechter als Männer

Was verursacht schlaflose Nächte?

Frauen weisen ein anderes Schlafverhalten als Männer auf. - Foto: djd/Neurexan/thx

(mpt-14/48897). Sich in die Federn kuscheln, einschlummern und am nächsten Morgen mit vollgetankten Energiereserven in den Tag starten. Diese Abfolge ist für viele Menschen nicht der Normalfall. Schlafstörungen sind weit verbreitet – dies zeigen verschiedene Studien, so etwa der DAK-Gesundheitsreport Deutschland. Rund jeder zweite Versicherungsnehmer, der befragt wurde, leidet unter immer wiederkehrenden Schlafproblemen. Auffällig ist, dass Frauen mittleren Alters häufiger davon betroffen sind als Männer. Sie greifen auch öfter zu Medikamenten, um besser schlafen zu können. Das ist nicht ohne Risiko: Chemische Präparate können zu einer Gewöhnung führen und stehen im Verdacht, dass sie die Bildung des Schlafhormons Melatonin stören. Arzneimittel aus der Natur hingegen sind besser verträglich und können ausgleichend wirken.

Wie schläft die Frau?

Es gibt einen Unterschied in der Art, wie Frauen und Männer schlafen. Der durchschnittliche Mann schläft bereits kurz nach dem Einschlafen tief und fest. Die Frau benötigt eine viel längere Phase, um in den Tiefschlaf zu finden. Frauen wachen – anders als Männer – auch bei den leisesten Geräuschen oder Bewegungen auf. Dies mag mit der Rolle der Mutter zusammenhängen, die auch im Schlaf über ihre Kinder wachen muss. Einige Frauen mit Schlafproblemen richten sich ein eigenes Schlafzimmer ein, auf das sie gelegentlich ausweichen können. Studien zeigen, dass das weibliche Geschlecht tatsächlich alleine besser schläft. Mit Beginn der Wechseljahre stellen sich bei vielen Frauen auch Probleme mit dem Durchschlafen ein, beispielsweise durch auftretende Hitzewallungen. Auch innere Unruhe bewirkt, dass sie häufiger wach werden.

Wenn die Gedanken nicht stillstehen

Jeder lag wohl schon einmal mit sorgenvollen Gedanken wach: „Ist mein Kollege besser als ich?“, „Bin ich eine gute Ehefrau und Mutter?“ oder „Können wir unser Haus wirklich abbezahlen?“ Sorgen und Stress im Alltag können Schlafprobleme verstärken. Die innere Anspannung, die das Grübeln hervorruft, löst oft eine Stressreaktion aus – der Körper wird mit dem Stresshormon Kortisol geflutet. Dieses sorgt dafür, dass der Blutdruck steigt und sich die Betroffenen immer wacher fühlen – und das mitten in der Nacht. Setzt man sich zusätzlich unter Druck, schlafen zu müssen, um am folgenden Tag leistungsfähig zu sein, kommt eine Stressspirale in Gang, die einen ruhigen Schlaf nahezu unmöglich macht. Bleiben während der Nachtruhe jedoch die sogenannten Tiefschlafphasen aus, können sich die Zellen nicht regenerieren und wichtige Erneuerungsprozesse bleiben auf der Strecke.

Der Blick in den Spiegel zeigt die schlaflose Nacht

Wer auch nur eine Nacht nicht ordentlich schlafen kann, der mag nur ungern in den Spiegel sehen. Ein matter Teint und dunkle Augenringe zeugen von mangelndem Schlaf. Fehlt auf Dauer die Regeneration, kann dies mitunter sogar den Stoffwechsel beeinflussen. Muskeln bauen sich ab, das Gewicht nimmt langsam zu, Falten erscheinen auf dem fahlen Gesicht. Da Schlafstörungen das Immunsystem schwächen, kann es häufiger zu Infektionskrankheiten kommen. Sogar das Gedächtnis kann mit der Zeit unter dem Schlafmangel leiden, so Studien der Duke – NUS Graduate Medical School in Singapur. Wer sich Nacht für Nacht mit der Angst hinlegt, nicht einschlafen zu können, findet nur schwer Ruhe. Die innere Anspannung verstärkt das Schlafproblem zusätzlich. Laut dem Schlafwissenschaftler Professor Dr. Jürgen Zulley aus Regensburg können sich chronische Stressschlafstörungen verselbstständigen. Wenn die Symptomatik nicht durchbrochen wird, bleibe die Störung des erholsamen Schlafes weiterhin bestehen, auch wenn sich der Stress verringere.

Keine Zeit verlieren bei Problemen mit dem Schlaf

Aktive Selbsthilfe ist daher die Lösung. In 90 Prozent aller Fälle kann hiermit die Situation deutlich verbessert werden, wie Schlafforscher herausfanden. Feste Einschlafrituale können zum Beispiel helfen, ruhig und entspannt in den Schlaf zu finden. Konkret heißt das: fixe Schlafenszeiten, Rituale zum Einschlafen, Musik zur Entspannung oder auch Meditation. Eine Tasse Tee kann oft Wunder wirken. Wer denkt, dass eher wenig Bewegung tagsüber einen ruhigen Schlaf fördert, der irrt. Laut der amerikanischen National Sleep Foundation ist für 80 Prozent der aktiven Sportler der Schlaf erholsam. Bei den Bewegungsmuffeln empfinden nur 39 Prozent ihren Nachtschlaf als Regenerationsphase.

Die Nacht ist zum Ruhen da

Dem gesunden Schlaf kann auch ein natürliches Arzneimittel auf die Sprünge helfen. Ein Beispiel ist Neurexan. Zu seinen Wirkstoffen gehören Hafer (Avena sativa), Passionsblume (Passiflora incarnata), das Zinksalz der Baldriansäure (Zincum isovalerianicum) und Kaffeesamen (Coffea arabica). Dieser Wirkstoffkomplex kann das innere Gleichgewicht wiederherstellen und den Weg zur Stressbewältigung ebnen. Unter einer kostenfreien Hotline zum Thema Stress wird Betroffenen zudem telefonisch geholfen. Donnerstags von 17 bis 19 Uhr geben erfahrene Psychologen und Ärzte unter der Nummer 08000-142842 Ratschläge zum Thema Bewältigung von Stress und Schlafproblemen.

 
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