Schöne Zähne sind kein Zufall

Schöne Zähne sind kein Zufall

Schöne Zähne sind kein Zufall

Mit umfassender Pflege kann man Karies und Parodontitis entgegenwirken

Ein strahlendes Lachen kommt immer gut an - doch nicht jeder kann seinem Gegenüber, ohne zu zögern, die Zähne zeigen. - Foto: djd/Ivoclar Vivadent

(djd). Ein strahlendes, offenes Lächeln kommt bei den meisten Menschen gut an. Doch nicht jeder kann seinem Gegenüber, ohne zu zögern, die Zähne zeigen. Oft sorgen Karies und Zahnfleischentzündungen für ein wenig attraktives Bild. Der Mundraum gehört zu den sensibelsten Zonen des Körpers und benötigt regelmäßig eine umfassende Pflege. Leider lässt die Mundhygiene jedoch häufig zu wünschen übrig. Während vor allem Kinder und junge Erwachsene unter der auch als Zahnfäule bekannten Volkskrankheit Karies leiden, hat Expertenschätzungen zufolge jeder zweite Erwachsene mit Entzündungen des Zahnfleisches und -bettes – der Parodontitis – zu kämpfen.

Mundpflege ernst nehmen

Durch die zunehmend gute Versorgung mit Zahnersatz in Form von Prothesen, Brücken, Kronen und Implantaten und dem steigendem Einsatz fester Zahnspangen entstehen im Mund schwer zugängliche Bereiche und Nischen. Hier können sich Speisereste festsetzen und krankmachende Keime stark vermehren. Um unangenehmen Mundgeruch zu verhindern, bakterielle Beläge zu beseitigen und die Zähne zugleich mit Mineralien zu versorgen, raten Experten wie Sabine Reif-Bankmann zur unterstützenden Mundpflege mit speziellen Wirkstoffen, wie sie etwa im Mundpflege-Gel „Cervitec Gel“ enthalten sind. „Die Kombination aus einem antibakteriellem Inhaltsstoff und Fluorid mindert das Entzündungsrisiko und stärkt die Zähne“, erklärt die Dentalhygienikerin aus Tuttlingen.

Wirkung in Problemzonen

Gerade in Problemzonen, wo die Zahnbürste nicht mehr hinkommt, kann ein antibakterielles Gel weiter wirken. In Studien hat sich der Wirkstoff Chlorhexidin dafür als besonders geeignet erwiesen. Er haftet gut auf Zähnen und Mundschleimhaut, dringt sofort nach dem Auftragen in die Bakterien ein und tötet sie ab. Zudem vermindert er das Wachstum der Bakterien und deren Anhaften an den Zahnoberflächen. Ergänzend remineralisiert Fluorid die Zähne und kräftigt, härtet und schützt den Zahnschmelz.

Fakten in Kürze

Behandlung vonnöten

Bei jungen Menschen nehmen säurebedingte Schäden an den Zähnen zu. „Gründe sind der unablässige Konsum saurer Getränke wie Schorle, Limonade, Cola, Eistee oder Vitamin-Brausetabletten“, erklärt Sabine Reif-Bankmann aus Tuttlingen. Nach Erfahrung der Dentalhygienikerin sind ältere Menschen dagegen vor allem von Zahnfleischproblemen (Parodontitis) betroffen. Neben mangelnder Hygiene tragen Stress, Rauchen und Stoffwechselstörungen zur Entstehung bei. „Etwa 20 Millionen Deutsche bedürften einer Therapie, aber nur ein Bruchteil unterzieht sich einer Behandlung“, so die Expertin.

 

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