Vor dem Zubettgehen abschalten

Vor dem Zubettgehen abschalten

Vor dem Zubettgehen abschalten

Schlaflosigkeit kann ein Ausdruck von Überforderung sein

Ist die Nachtruhe über Wochen oder Monate verkürzt, kann eine krankhafte Schlafstörung vorliegen. - Foto: djd/Neurexan/corbis

(djd). Termindruck, Zukunftsangst, Doppelbelastung durch Familie und Beruf – den Alltagsstress vor dem Schlafengehen hinter sich zu lassen, ist oftmals keine leichte Angelegenheit. Wer auf der Bettkante E-Mails checkt, im Geiste die Präsentation für den nächsten Tag durchgeht oder hitzige Beziehungsgespräche führt, bringt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen entspannten Schlaf. Die Betroffenen schlafen dann nur schwer ein, schrecken leicht auf, liegen nachts wach und fühlen sich am nächsten Tag wie gerädert. Ein regelrechter Teufelskreis beginnt. Der fehlende Schlaf führt zu Tagesmüdigkeit, Konzentrationsproblemen und mangelnder Belastbarkeit, was wiederum mehr Stress verursacht.

Dauerhafte Schlafstörungen können krank machen

Dauern die Schlafstörungen an, lassen gesundheitliche Einschränkungen oft nicht lange auf sich warten. Kopfschmerzen, Magenprobleme und eine erhöhte Infektanfälligkeit gehören zu den weit verbreiteten Symptomen. Allerdings gibt nicht jede Schlafstörung Anlass zur Sorge: Psychische Belastungen im Alltag, die gelegentlich auftreten, können zwar zeitweise Abweichungen vom normalen Schlafrhythmus verursachen. Doch auch mit fünf Stunden Schlaf pro Nacht anstelle von acht ist der Mensch über einen bestimmten Zeitraum leistungsfähig. Ist die Nachtruhe allerdings über Wochen oder Monate verkürzt, liegt eine krankhafte Schlafstörung vor. In ihrer Verzweiflung greifen dann viele Betroffene zu Schlaf- oder Beruhigungsmitteln – mit dem Risiko, sich dauerhaft an diese Entspannungshilfe zu gewöhnen.

Stressresistenz stärken

Gut verträglich und schnell wirksam sind dagegen natürliche Arzneimittel wie etwa Neurexan. Mit seiner Wirkstoffkombination aus Passionsblume, Hafer, Kaffee und dem Zinksalz der Baldriansäure kann es bei vegetativen Stresssymptomen wie nervöser Unruhe und Schlafstörungen wirken: Die Passionsblume reguliert das Nervensystem und kann so gegen Unruhezustände und nervöse Schlaflosigkeit helfen. Hafer kräftigt, stärkt und kann bei Überforderung wirken. Verdünnte Auszüge aus Kaffeesamen können dem Körper bei Nervosität helfen. Das Zinksalz der Baldriansäure wiederum kann ebenso bei nervösen Schlafstörungen wie auch innerer Unruhe wirksam sein. Das Präparat kann das Stressempfinden senken, ohne zu Einschränkungen bei der Leistungsfähigkeit, der Konzentration und Fahrtüchtigkeit zu führen. In Ruhe sind die Betroffenen dann in der Lage, sich mit den Stressquellen auseinanderzusetzen und diese zu verändern.

Rat und Tat für guten Schlaf

Persönlichen Rat bei Stressproblemen und stressbedingten Schlafproblemen gibt es bei der kostenlosen „Stress-Helpline“ unter Telefon 08000-14 28 42: Jeden Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr stehen spezialisierte Mediziner und Psychologen Hilfesuchenden bei. Schlafstörungen können aber auch körperlich bedingt sein, hier bedarf es einer medizinischen Abklärung. Eine Blutuntersuchung und der Besuch eines Schlaflabors können helfen, organische Erkrankungen oder hormonelle Störungen als mögliche Ursachen auszuschließen. Für einen guten Schlaf lässt sich einiges tun: Das Abendessen sollte leicht verdaulich sein und nicht zu spät eingenommen werden. Schlafforscher raten dazu, auf einen Fernseher im Schlafzimmer zu verzichten. Wichtig ist, dass die Fenster mit Jalousien oder Vorhängen gut abgedunkelt werden können. Neben der richtigen Matratze und einem komfortablen Lattenrost sorgt die richtige Raumtemperatur für erholsamen Schlaf. Diese liegt etwa bei 15 bis 18 Grad. Wenn sich der Schlummer absolut nicht einstellen will, sollte man auf keinen Fall liegen bleiben und weiter grübeln, sondern aufstehen und sich ablenken, bis die Müdigkeit von alleine kommt.

Fakten in Kürze

Formen von Schlafstörungen:

– Insomnie: Ein- und Durchschlafstörungen in der Nacht, die in der Regel psychische Gründe wie Stress haben.

– Hypersomnie: Ungewolltes Einschlafen oder Einnicken am Tage. Trotz ausreichender Schlafdauer permanente Müdigkeit.

– Parasomnie: Störungen in der Übergangsphase zwischen Wachsein und Schlafen wie Schlafwandeln, nächtliches Aufschrecken und starke Alpträume.

– Narkolepsie: Chronische Müdigkeit, bei der die Menschen auch tagsüber fortwährend einschlafen und sich kaum wach halten können.

 

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