Dauersitzen – schlecht fürs Kreuz

Dauersitzen – schlecht fürs Kreuz

Dauersitzen – schlecht fürs Kreuz

Vom Büroarbeiter zum Rückenpatienten

Bei längerem Sitzen sollte man auf häufige Haltungswechsel achten - oder gleich einen beweglichen Hocker oder Ball wählen. - Foto: djd/Dolovisano/Corbis

(djd). Der menschliche Körper ist von der Natur für ein Leben in Bewegung konzipiert. Dennoch verbringen die meisten Menschen ihren Alltag vorwiegend im Sitzen: im Büro, im Auto oder Zug, am Esstisch und auf der Couch vor dem Fernseher. Laut Fachärzten ergeben sich durch das Dauersitzen statische Überlastung und Fehlhaltungen, da das gesamte Gewicht des Oberkörpers auf der Lendenwirbelsäule und dem Becken lastet. Gleichzeitig verkümmern durch die mangelnde Beanspruchung Muskelgruppen, die für eine aufrechte und schmerzfreie Haltung notwendig sind. Es kommt zu Kreuz-, Nacken- oder Schulterschmerzen. Einzelne Muskelbereiche können so stark angespannt sein, dass sich kleine Knoten in der Muskulatur, sogenannte Myogelosen, bilden.

Verhärtungen schränken ein

Wer Rückenschmerzen und Verspannungen kennt, weiß, wie massiv diese Beschwerden den Alltag beeinträchtigen können – an Entspannung und Bewegung ist phasenweise kaum mehr zu denken. Zur Lockerung der Muskulatur hat sich ein zentrales Muskelrelaxans wie Methocarbamol (beispielsweise in DoloVisano) bewährt, das die Beschwerden in maximal acht Tagen lindern kann, ohne tagsüber zu ermüden. So kann der Kreislauf aus Schmerz, Schonhaltung und erneuten Verspannungen durchbrochen und die Muskulatur dann mit entsprechendem Training gestärkt werden. Vorbeugend wirken Gymnastikübungen fürs Büro, die nach längerem Sitzen für Entspannung sorgen.

Dynamisches Sitzen

Wenn schon sitzen, dann richtig: Ein guter Bürostuhl ist höhenverstellbar und hat eine flexible Lehne, die sich Bewegungen anpasst. Arme und Beine bilden etwa einen 90-Grad-Winkel. Dazu müssen die Höhe von Tisch und Stuhl aufeinander abgestimmt sein. Bei längerem Sitzen sollte man auf häufige Haltungswechsel achten: Das Gewicht abwechselnd auf die Gesäßhälften verlagern, das Becken vor- und zurückkippen – oder gleich auf einem beweglichen Hocker oder Ball sitzen. Auch Kippeln, Räkeln und Strecken gehören zum bewegten Sitzen. So wird die Rückenmuskulatur aktiviert und die Durchblutung angekurbelt, Verspannungen können nicht so schnell entstehen.

Fakten in Kürze

Tipps für ergonomisches Arbeiten

Bildschirm: Die obere Kante sollte sich bei aufrechtem Sitzen eine Handbreit unter Augenhöhe befinden. So wird der Kopf nicht zu stark in den Nacken gelegt oder – bei Laptops – nicht zu stark gebeugt, was zu Verspannungen und Kopfschmerzen führen kann.

Tastaturen: Flache Modelle sorgen oft für eine unnatürliche Arm- und Handgelenkshaltung. Bei langer Nutzung kann es zu Schulterverspannungen kommen. Daher eine Tastatur wählen, die eine ergonomische, natürliche Schreibhaltung ermöglicht. Ein Keyboard mit geschwungenem Buchstabenfeld ist vorteilhaft.

 

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