Eine Erkältung kommt selten allein

Eine Erkältung kommt selten allein

Eine Erkältung kommt selten allein

So lässt sich das Immunsystem stärken

Wer seine Erkältung nicht richtig auskuriert, riskiert eine Neuinfektion. - Foto: djd/Orthomol

(djd). Erkältungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in den industrialisierten Ländern: Laut des Gesundheitsreports der Techniker Krankenkasse 2014 war allein im Winter 2012/13 jede Erwerbsperson in Deutschland durchschnittlich 2,4 Tage wegen Atemwegserkrankungen arbeitsunfähig. Besonders in der kalten Jahreszeit bieten geheizte, schlecht durchlüftete Räume Krankheitserregern optimale Bedingungen, um sich zu verbreiten. Wer seine Erkältung nicht richtig auskuriert, setzt sich zusätzlich der Gefahr einer weiteren Infektion aus. Der Grund: Wenn Krankheitserreger auf ein bereits geschwächtes Immunsystem treffen, haben sie leichtes Spiel.

Gutes fürs Immunsystem

Ein intaktes Immunsystem hilft, einer Erkältung vorzubeugen oder sie rasch zu überstehen. Zwei Dinge sind dafür besonders wichtig: ausreichend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Bei ausgedehnten Spaziergängen an der frischen Luft können die wenigen Sonnenstrahlen im Winter eingefangen werden. Denn der Körper benötigt Sonnenlicht, um Vitamin D zu produzieren. Zudem sollte auf eine ausgewogene Ernährung mit täglich zwei Händen voll Obst und drei Händen voll Gemüse geachtet werden. Leider ist das Angebot an frischem Obst und Gemüse häufig nicht so breit wie im Sommer, so dass weniger Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die für das Immunsystem eine wichtige Rolle spielen, auf dem Speiseplan stehen. Besonders in der Erkältungszeit kann es sinnvoll sein, die körpereigene Abwehr zusätzlich gezielt mit immunrelevanten Mikronährstoffen wie zum Beispiel der ergänzenden bilanzierten Diät „Orthomol Immun“ zu unterstützen.

Nach der Erkältung ist vor der Erkältung?

Eine typische Erkältung wird durch Infektion der oberen Atemwege mit Viren verursacht und dauert in der Regel etwa sieben bis zehn Tage an. Jedoch können während einer harmlos verlaufenden Erkrankung neben der Erstinfektion noch zusätzliche bakterielle Sekundärinfektionen auftreten. „Das sind dann zum Beispiel Entzündungen der Nasennebenhöhlen oder der Bronchien“, weiß Dr. Michael Gesche, Allgemeinmediziner aus Hamm. Eine starke Immunabwehr mindere dieses Risiko.

Fakten in Kürze

Das A und O: Ein starkes Immunsystem

Nicht jeder Kontakt mit Krankheitserregern führt zwangsläufig zu einer Erkältung. Damit die Körperabwehr optimal funktioniert, braucht sie verschiedene Mikronährstoffe, die über die Nahrung aufgenommen werden können. Vitamin C, Vitamin D, Zink, Selen, Kupfer, Folsäure, Vitamin A, Vitamin B6 und Vitamin B12 tragen zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Immunzellen müssen sich im Fall einer Aktivierung des Immunsystems schnell teilen und entwickeln. Zink hat eine Funktion bei der Zellteilung, Vitamin A bei der Zellspezialisierung.

 
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