Herzgefahr durch Dauerstress

Herzgefahr durch Dauerstress

Herzgefahr durch Dauerstress

Wenn in der Hektik ständig das Herz klopft

Selbst die Urlaubszeit bedeutet für viele Deutsche erst einmal jede Menge Hektik. - Foto: djd/Wörwag Pharma

(djd). Im Job jagt ein Termin den anderen, die Kinder müssen noch von der Schule abgeholt werden, und auch für den bald ins Haus stehenden Urlaub gilt es tausend Dinge zu erledigen: Für viele Deutsche dreht sich die Stress-Spirale immer schneller. Mehr als jeder zweite Bundesbürger glaubt, dass sein Leben in den letzten Jahren hektischer geworden ist. Jeder Zehnte hat das Gefühl, in einem Hamsterrad zu laufen, fanden Wissenschaftler im Auftrag der Techniker Krankenkasse heraus. Das hat Folgen für die Gesundheit: Laut WHO ist Stress eine der größten Gesundheitsrisiken dieses Jahrhunderts und führt zu einer ganzen Reihe gesundheitlicher Störungen. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind eine häufige Stressfolge.

Das Herz verträgt keinen Dauerstress

Wie gefährlich Dauerhektik für das Herz ist, bestätigt eine Studienanalyse des Medizinsoziologen Johannes Siegrist. Demnach gefährdet Stress das Herz ebenso stark wie die allseits bekannten Risikofaktoren Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht und Bluthochdruck. Die Daten der Techniker Krankenkasse zeigen einen ähnlichen Trend: Sie belegen, dass Menschen, die ständig unter Strom stehen, mehr als doppelt so häufig unter einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden als weniger Gestresste. Warum Stress dem Herzen so zusetzt, haben Wissenschaftler aus dem Fachbereich Psychokardiologie herausgefunden: Kommt es zu Stresssignalen, reagiert der Körper automatisch mit einem schnelleren Herzschlag. Das Blut gerinnt leichter und gefäßschädigende Entzündungen nehmen zu. Gleichzeitig erschwert Stress einen gesunden Lebensstil: Eine ausgewogene Ernährung und Bewegung bleiben in der Hektik oft auf der Strecke.

Noch mehr Herz-Stress durch Vitalstoffmangel

Ein Vitalstoffmangel kann Stress und seine Folgen noch zusätzlich verschärfen. Im Wechselspiel zwischen Stress, Ernährung und Herzerkrankungen beschäftigt vor allem ein Mikronährstoff intensiv die Wissenschaft: das Magnesium. „Der lebenswichtige Mineralstoff wird bei psychischen und physischen Belastungen leicht zur Mangelware“, warnt die Gesellschaft für Biofaktoren e.V.. Bei Dauerhektik braucht der Körper mehr Magnesium, von dem er dank Fastfood und anderen Ernährungssünden ohnehin zu wenig bekommt. Der Stresspegel steigt dadurch noch weiter an: „Ein Magnesium-Mangel potenziert die Ausschüttung von Stresshormonen und deren toxische Wirkung“, erklärt der Stuttgarter Magnesium-Forscher Prof. Hans-Georg Classen. Darunter leiden auch das Herz und die Gefäße, da sie Magnesium brauchen, um gesund zu bleiben.

Magnesium und Orotsäure schützen die Gefäße

Eine gute Versorgung des Körpers mit Magnesium kann diesen gefährlichen Teufelskreis durchbrechen: Davon profitiert nicht nur die Widerstandsfähigkeit gegen Stress, auch Herz und Gefäße werden vor den Folgen der Dauerbelastung geschützt. Als besonders wirksam hat sich dafür eine Verbindung aus Magnesium und Orotsäure, das Magnesium-Orotat (zum Beispiel magnerot Classic, Apotheke) erwiesen. Orotsäure ist eine natürlich vorkommende Substanz, die die herzschützende und stressabschirmende Wirkung des Magnesiums unterstützt. Sie kurbelt die Bindungsfähigkeit der Herz-Zellen für Magnesium an und wirkt so Magnesium-Verlusten entgegen. Gleichzeitig erhöht Orotsäure den Energiegehalt der Herz-Zellen und verbessert so die Widerstandsfähigkeit des Herzens.

Fakten in Kürze

Lebensstil-Änderung senkt Herzinfarkt-Gefahr

Mit einer rechtzeitigen Änderung des Lebensstils ließen sich viele Infarkte vermeiden. Das ergab die internationale Interheart-Herzinfarktstudie, an der rund 30.000 Menschen teilnahmen. Der Studie zufolge ist auch Stress ein entscheidender Risikofaktor für Herzinfarkte.
Hilfreiche Tipps zur Stressvermeidung und zum Schutz der Gesundheit vor Stressfolgen finden Interessierte im Internet.

 

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