Zähne unter Druck

Zähne unter Druck

Zähne unter Druck

Schienentherapie macht Schluss mit Fehlbiss und seinen Folgen

Wer sich im Alltag täglich durchbeißt, schadet auf Dauer seiner Gesundheit. - Foto: djd/www.dros-konzept.com/Gina Sanders-Fotolia

(djd). Stress, Ängste und Sorgen wirken sich häufig nicht nur psychisch, sondern auch physisch aus. Das bekommt oft auch der Kiefer zu spüren. Den meisten ist jedoch gar nicht bewusst, wie verbissen sie an gewisse Aufgaben herangehen und dabei die Zähne sprichwörtlich zusammenbeißen. Wie hoch die Anspannung ist, zeigt sich auch nachts. Im Schlaf, wenn das Gehirn emotionale Erfahrungen verarbeitet, wirken immense Kräfte auf das Kausystem. Das kann schmerzhafte Folgen haben – muss es aber nicht. Häufig erkennen nur Experten, wie der Münchner Zahntechniker Franz Weiß, welchen ungeheuren Belastungen Zähne und Kiefergelenke regelmäßig ausgesetzt sind.

Bruxismus nimmt zu

Nach Erkenntnissen der Bundesärztekammer nimmt das Zähneknirschen in der Bevölkerung zu. Das zeigt sich vor allem in der Altersgruppe der 35- bis 45-Jährigen. Auch Zahnlücken sowie schlecht angepasste Füllungen oder Brücken können zum sogenannten Bruxismus führen. „Durch das Zähneknirschen kann sich die Bisshöhe erheblich verändern und damit auch die Stellung des Unterkiefers zum Oberkiefer“, warnt Weiß. Die Folgen dieser Funktionsstörung des Kausystems, die auch als Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet wird, könnten von Kopfweh über Verspannungen und Tinnitus bis hin zu Rückenschmerzen reichen. Die Suche nach einem Zahnarzt, der auf Bruxismus und CMD spezialisiert ist, erleichtert die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik unter gzfa.de auf ihrer Patientenplattform.

Kausystem wird korrigiert

Damit es möglichst gar nicht erst zu Beschwerden kommt, hat Weiß mit der DROS-Schienentherapie für Zahnärzte und Zahntechniker ein standardisiertes Konzept entwickelt, das eine wirksame Behandlung des Fehlbisses innerhalb weniger Wochen ermöglicht. „Mit Hilfe der zweiphasigen DROS-Schienentherapie werden bereits in der ersten Phase problematische Frühkontakte im Biss aufgehoben und so eine Entspannung der Muskulatur erreicht“, erläutert Weiß. In der zweiten Phase liege die therapeutische Leistung der Oberkiefer-Aufbissschiene darin, den Unterkiefer in seine physiologische Position zurückzuführen.

Fakten in Kürze

In sieben Wochen zum korrekten Biss

(djd). Ziel der siebenwöchigen Behandlung mit der DROS-Schiene für den Oberkiefer ist das Erreichen einer stabilen, zentrischen Unterkieferposition. Dabei wird der negative Kreislauf zwischen Fehlbiss und verspannter Kaumuskulatur unterbrochen. Nach insgesamt sieben Arbeitsschritten ist die stabile, physiologische Bisslage erreicht. Bis dahin wird die Schiene täglich vor allem nachts getragen und einmal pro Woche von einem als DROS-Therapeut zertifizierten Zahnarzt feinjustiert. Weitere Tipps gibt es unter gzfa.de.

 
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